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Bevor ich Ihnen unser geplantes Projekt vorstelle, möchte ich Ihnen einige Informationen über mich  übermitteln:

Dr. Leopold von Gerstenbergk-Helldorff.
65 Jahe alt, verheiratet, 2 Kinder
E-mail: Dr.vongerstenbergk-helldorff@t-online.de
Marktstr. 11
38678 Clausthal – Zellerfeld  (Deutschland)

Seit 1971  Ausbildung zum Chirurgen mit Fachartzabschluss
an der  Chirurgischen Universitätsklinik in Heidelberg.
Nach Oberarzttätigkeit in Essen seit 1985 Chefarzt
am Robert-Koch-Krankenhaus in Clausthal-Zellerfeld
Ende 2006 mit Vertragsende Pensionierung
Zusatzbezeichnung: Unfallchirurg

Das Projekt:

San Martin de Loba liegt in Norden Kolumbiens im Departamento de Bolívar am Rio Magdalena, einem der längsten Flüsse der Welt. Die Infrastruktuer endet an der westlichen Seite des Flusses gegenüber dem Dorf.

Alle Güter müssen mit einer kleinen Fähre über den Fluss transportiert werden. Das nächste Krankenhaus liegt flussabwärts eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt auf der anderen Flußseite.

San Martin de Loba ist der Mittelpunkt von 12 anderen  Dörfern. Die Verwaltung liegt in San Martin de Loba. Das Dorf hat 12.000 Einwohner. Im gesamten Versorgungsgebiet wohnen ca. 24.000 Einwohner.

Das Krankenhaus gehört in die Kategorie der Grundversorgung. Folgende Fachgebiete waren vertreten:

    Innere Medizin
    Chirugie mit
    Anästhesie und
    Gynäkologie und Gebursthilfe.

In Rahmen der Unruhen mit den Rebellen in Norden Kolumbiens, die bis Anfang 2006 andauerten, wurde das Krankenhaus total ausgeplündert. Sämtliche Geräte und Instrumente, so wie sämtliche Ausrüstungsgegenstände wurden mitgenommen, so dass die gestellten Aufgaben nicht mehr erfüllt werden konnten.

Jetzt ist das Krankenhaus ein Ambulatorium mit zusätzlicher Besetzung duch einen Zahnarzt. Die angestellten Ärzte versuchen mit einem kleinen Boot die übrigen Dörfer zu erreichen und halten dort Sprechstunden ab.

Akute Krankheitsbilder  müssen mit einer Krankenwagen zum Fluß gebracht warden. Ein Boot bringt sie dann in die nächste Stadt “El Banco”.  Eventuell werden sie dann noch weitertransportiert.  Auch im Krankenhaus erfolgt die Essensversorgung durch die Angehörigen. Die Patienten sind also von sämtlicher Essensversorgung abgeschnitten.

Durch die Weiterverlegungen, zum Teil auf schlechtesten Straßen ist die Sterblichkeit auch bei Neugeborenen verhältnisemäßig hoch.

DAS KRANKENHAUS MUSS WIEDER IN DIE LAGE VERSETZT WERDEN,  AKUTKRANKHEITEN ZU BEHANDELN UND DIE GRUNDVERSORGUNG ZU GEWÄHRLEISTEN.

Da das Krankenhaus in der baulichen  Substanz veraltet ist und auch geringste  hygienische  Ansprüche nicht erfüllt werden können,  planen wir einen Um- und Anbau auf dem vorhandenen Gelände.

Der Neubau beinhaltet zwei Bettenstationen mit ca. 40 Betten und eine abgeschlossene OP-Abteilung mit 2 OP- Räumen. Im Altbau muß wieder ein Röntgengerät und ein internistischer Funktionsraum mit EKG, Sonographie und Endoskopie installiert werden.

Die Pläne für dieses Vorhaben wurden mit der jetzigen Chefärztin Frau Dr. GELBIA MARIA GARCIA MOZO ausgearbeitet und mit der zuständigen örtlichen Genehmigungsbehörde abgestimmt.

Die Kosten für die Baumaßnahmen werden zum Teil von Institutionen  des Staates getragen. Der verbleibende Rest muß über Spenden ( Sach- und Geldspenden) finanziert werden.

Wir planen die Gründung einer Stiftung oder eines juristisch ähnlischen Gebildes, damit Ihre Spende auch finanztechnisch wirksam werden kann.

Zusätzlich müssen Wasservorsorgung und Elektrovorsorgung sichergestellt werden. (Bau eines Brunnens und Einrichtung eines Notstromraggregates).

WIR BENÖTIGEN :

    Sämtliche Materialien zum Betreiben eines O.P. .
    Das fängt beim Narkosegerät an und geht über Instumente, Op-Tisch bis zum Steri weiter.
    Für die Stationen sind es Betten, Austatungen sowie eine einsatzfähige Computeranlage.
    Für die internistische Diagnostik fehlen EKG, Sono- und Endoskopiegeräte,
    sowie eine Röntgenausrüstung.

Für zusätzliche Geldspenden sind wir dankbar:

    Spendenkonto Volkbank Nordharz
    Kontonummer 1000000300
    BLZ 268 900 19

Wir waren jetzt in San Martin de Loba (Reisebericht). Es lohnt sich, dieser Region, die arm und verlassen ist,  zu helfen.
Wir bitten sie, uns wirkungsvoll zu unterstützen, damit diese Menschen erstmalig gesundheitlich eine Perspektive haben.

Weitere Projekte in dieser Region sollen folgen:

Sie werden  mich fragen, warum ich nach einer langen Lebensarbeit ein solches Projekt starte?

Ich möchte meine Erfahrung sinnvoll und effizient weitergeben, damit Menschen in unterentwickelten Regionen eine Prespektive haben.

Zusätzlich bin ich herzlich bei meinem Besuch aufgenommen worden. Arme Menschen haben mit mir geteilt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Davon war ich mehr als beeindruckt.

Ich danke Ihnen sehr herzlich.

Dr. Leopold von Gerstenbergk-Helldorff


siehe auch  Pressebericht 1     Pressebericht 2

 
   
   
   
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